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Nail-Designer -
ein Beruf für Männer?
Der Mann als potenzieller Besucher von
Nagelstudios, Kosmetikinstituten und Spa/Wellness-Instituten
ist durch auf ihn abgestimmte Werbung und
spezielle Produkte deutlich mehr in den
Mittelpunkt gerückt, wenn es um die
Gewinnung zusätzlicher Kundenpotenziale
geht. Und auch in der Einstellung des Mannes
zur kosmetischen Pflege gibt es einen
Wandel. Das lässt die Frage aufkommen: Warum
gibt es eigentlich so wenig männliche
Nail-Designer?
Die leider anhaltende Arbeitslosigkeit von
aktuell in Deutschland zirka 4,5 Mio.
Menschen veranlasst sowohl Männer als auch
Frauen, neue Lösungen zu suchen. Lange bevor
der Staat mit der Förderung von "Ich-AGs"
zusätzliche Anreize für die berufliche
Existenzsicherung als selbstständiger
Klein-Unternehmer geschaffen hat, arbeiten
Frauen schon seit vielen Jahren als
erfolgreiche Nail-Designerinnen. Aber auch
die Männer können ihre Chancen in diesem
schönen und finanziell attraktiven Beruf
suchen.
Die Ausbildung - darüber wurde bereits
häufig referiert - muss fundiert, gründlich
und umfassend sein. Doch diese "Hürde" ist
schon bei relativ geringer finanzieller und
zeitlicher Investition verhältnismäßig
leicht zu nehmen, denn das Angebot der
Schulungszeiten ist so vielfältig und
variabel wie der Beruf selbst. Ich kann
daher aus tiefster Überzeugung jedem Arbeit
suchenden Mann diese Möglichkeit ans Herz
legen, wenn er glaubt, die folgenden
Vorraussetzungen erfüllen zu können:
Naildesign ist eine Dienstleistung, daher
sollte "man(n)" freundlich, aufgeschlossen
und fachlich kompetent sein und vor allem
den Umgang mit Menschen lieben.
Handwerkliches Geschick, ein gepflegtes
Aussehen, Diskretion, ein aufmerksamer,
individueller Service und eine Ambiente zum
Wohlfühlen sind ebenfalls wichtige Garanten
für Ihren Erfolg.
Erhöhte Aufmerksamkeit
Da Sie es vorwiegend mit weiblicher Klientel
zu tun haben, wäre es nicht schlecht, ein
besonderes "Händchen" im Umgang mit Damen zu
entwickeln. Ein Mann, der hier geschickt den
Flirtfaktor einsetzt, hat sicher keine
schlechten Karten (wobei natürlich in keiner
Weise an plumpe Anmache gedacht ist!).
Schon ein Lächeln und ein freundliches
Kompliment helfen, ein angenehmes
Kundenklima zu schaffen, und können im
Wettbewerb mit der Kollegin, bei
vergleichbar guter Arbeit und fachlicher
Kompetenz, ausschlaggebend sein. Und Sie
haben noch einen weiteren Vorteil, meine
Herren, den Sie nicht unterschätzen sollten:
Durch Ihre Ausnahmestellung - denn dieser
Beruf wird zur Zeit noch zu ca. 90% von
Frauen ausgeübt - erfahren Sie eine erhöhte
Aufmerksamkeit!
Wenn Sie diese Vorteile aktiv nutzen -
ergänzt z.B. durch Ihre Teilnahme an
Meisterschaften oder pfiffige PR-Ideen-,
haben Sie alle Möglichkeiten, schnell auch
finanziell auf sicherem Boden zu stehen.
Denn in diesem Beruf lässt sich neben der
gut bezahlten handwerklichen und kreativen
Arbeit auch durch den Verkauf von Produkten
leicht ein zusätzlicher Umsatz erzielen. Wer
es versteht, mit Charme, Können und ein
wenig Talent zum Unternehmer sein Institut
zu führen, hat die Arbeitslosenstatistik
dauerhaft um eine Stelle vermindert. Denn
bei allen Klagen über die herrschende
Wirtschaftsflaute gehört die Nail-Branche
zum erfolgreichen Wellnessmarkt, der
weiterhin boomt und voll im Trend liegt.
Also meine Herren:
Hier bietet sich eine echte Chance! Alle
TV-Kanäle suchen z.Zt. den Superstar; auch
als Naildesigner kann man einer werden - und
das "Casting" während der Ausbildung ist
wesentlich angenehmer. |
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